Sportmedizin


Sportmedizin 

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zwischen Arzt und Physiotherapiepraxis bieten sich bei uns ideale Voraussetzungen in der Behandlung von Sportverletzungen. Wir verfügen über jahrelange Erfahrungen in der Behandlung von Verletzungen bei Freizeit- und Leistungssportlern. Beide Ärzte sind Sportmediziner und vielseitig sportlich aktiv.
Dr. Kauschke ist Medical Golf Coach und Dr. Werner ist ausgebildeter Tauchmediziner.
Bei uns werden alle Arten von Sportverletzungen behandelt. Im Folgenden finden Sie häufig gewünschte Informationen zum entspannten Nachlesen. 
(Selbstverständlich ersetzen diese keinen Arztbesuch)

Exzentrische Beübung der Achillessehnen-Tendopathie

Das Behandlungskonzept haben Sie bei uns in der Praxis erhalten und die Problematik wurde eingehend besprochen.
Stellen Sie sich mit beiden Füßen auf die Treppenstufe, wobei die Fußballen unter dem Vorfuß sich direkt über der Stufenkante befinden. Wichtig ist ein sicherer Stand mit Halt an Treppengeländer oder Wand und eine gerade Fußstellung. Kein Abknicken im Rückfuß und komplette gleichmäßige Belastung des Vorfußes. Die Achillessehne darf nicht abknicken! 
Drücken Sie sich mit beiden Füßen in den Zehenstand und heben dann das schmerzfreie Bein an. Dann senken Sie am Standfuß die Ferse langsam so weit wie möglich unter die Stufenkante ab. Das Absenken sollte etwa 3-5 Sekunden dauern. In der tiefsten Position verbleiben Sie 2-3 Sekunden und setzen dann den anderen Vorfuß wieder auf die Treppenstufe und drücken sich dann wieder mit beiden Füßen nach oben in den Zehenstand. Diese Übung wiederholen Sie etwa 15 mal am Tag.

Umknickverletzung des Sprunggelenks

Das Umknicken im Sprunggelenk stellt eine der häufigsten Sportverletzungen weltweit dar. Trotzdem gibt es immer wieder Unsicherheiten und Probleme in der Akutbehandlung und mit Folgeschäden. Nach dem Umknicken entlasten und stabilisieren Sie das Gelenk soweit dies möglich ist. Wichtig ist sofortiges kühlen mit Kompression. Eine rasche fachärztliche Untersuchung halten alle Experten für unerlässlich. Auf Fachtagungen stellt sich regelmäßig die Frage nach der idealen d.h. ausreichenden aber auch notwendigen Diagnostik und Therapie. Das von uns seit vielen Jahren etablierte Vorgehen stellt sich als sehr gute Vorgehensweise heraus. Wir verabreichen nach erster fachärztlicher Untersuchung einschließlich Ultraschall und Röntgenbefundung eine dem Befund angebrachte Ruhigstellung und Entlastung, als da sind: Zinkleimverband, Orthese, Walker oder Kunststoffverband. Eine Kernspintomographie veranlassen wir unverzüglich bei Zeichen einer Syndesmosenverletzung oder Sehnenruptur und bei Gelenkerguss.
Die Verletzung der Außenbänder erfolgt regelhaft konservativ mit einer Gelenkstabilisierung über sechs Wochen abhängig von der Anzahl der betroffenen Bänder entweder sofort mit Orthese oder zunächst mit Kunststoff-Gips. Sollte das Auftreten mit Stabilisierung nach fünf Tagen nicht schmerzfrei möglich sein, fordern wir auch in diesem Fall ein MRT und filtern dadurch Komplikationen heraus.
Bei Verletzung der Syndesmose wird abhängig von der verbliebenen Stabilität entschieden. Wir richten uns hier nach dem West Point Ankle Grading System. Ab einer Grad 2 Verletzung der Syndesmose mit Ruptur des LTFA und Teilruptur des LTFI besteht bei zusätzlicher Deltabandverletzung die Entscheidung zur operativen Stabilisierung mit Schraube. Die konservative Behandlung der Syndesmosenverletzung Grad 1 erfolgt über drei Wochen mit Kunststoff-Gips oder Walker und über weitere drei Wochen mit Orthese.
Diese Seite befindet sich noch im Aufbau - bald gibt es hier noch mehr Informationen.
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